Evangelische Jugend im Ambergau & Region Holle

NIE WIEDER IST JETZT

 

Als die Nazis die Kommunisten holten,
habe ich geschwiegen;
ich war ja kein Kommunist.
Als sie die Gewerkschaftler holten, habe ich geschwiegen,
ich war ja kein Gewerkschaftler.
Als sie die Juden holten, habe ich geschwiegen,
ich war ja kein Jude.
Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte

Was haben die vor? Wo soll ich hin? Ich habe doch kein anderes Zuhause.“ Es waren Fragen von verunsicherten Kindern und Jugendlichen, die Nadine Meier auf dem Marktplatz vor dem Hintergrund einer sogenannten Remigration zitierte. Der Stadtjugendring stehe aber für eine vielfältige Gemeinschaft, in der alle willkommen seien. Die Gesellschaft dürfe sich jetzt nicht weiter auseinanderdividieren lassen: „Nur eine lebendige Demokratie kann Frieden und Eintracht sichern“, sagte Nadine Meier.

Text Peter Rüters, Kirchenkreis Hildesheimer Land Alfeld

Heute wollen wir an Sally Perel erinnern. Der vor einem Jahr verstorben ist. wir zeigen den Bericht von Hallo Niedersachsen zum Tod von Sally Perel.

Das Bild Zeig Sally Perel im Jahr 2016. (Quelle: Wikipedia

Die Starter-Konfirmandenfreizeit der neuen Konfirmanden, die imJahr 1026 konfirmiert werden, fand vom 8. bis 10. Sept. 2023 in Bad Hersfeld statt.

Am frühen Freitagnachmittag startete die Gruppe mit einem Reisebus. Nach der ca. zweistündigen Fahrt kamen alle gut gelaunt in Bad Hersfeld an. Dort wurden erst mal die Zimmer bezogen und es konnte sich ein bisschen eingerichtet werden. Anschließend gab es Abendessen. Der weitere Abend stand im Zeichen des Kennenlernens in Form von Spielen. Zum Tagesabschluss wurde eine kleine Andacht gefeiert. Dann war Nachtruhe.

Der Samstag war geteilt, am Vormittag wurde das „Jenny- Spiel“ gespielt. In dem Spiel geht es um Schuld und Vergebung. Man konnte sich für verschiedene Wege entscheiden, die in Form von QR- Codes abgerufen werden konnten. Nach dem Mittagessen und etwas Freizeit für die Konfirmanden, stand die Kooperationsspielekette „Red Poison“ auf dem Programm. Diese bestand aus mehren Spielen zum Thema Miteinander und Vertrauen. Die einzelnen Aufgaben konnten nur gemeinsam in der Gruppe gelöst werden. So fand der Nachmittag bei bestem Wetter auf dem Gelände statt.

Für das Abendessen hatte sich das Haus etwas besonderes überlegt, es gab ein leckeres BBQ. Nach einem schönen Abendessen ging es weiter mit der Einführung in die Kon- App. Der Abend klang am Lagerfeuer mit Marshmellows aus.

Am Sonntag nach dem Frühstück hieß es auch schon wieder packen. Die Zimmer mussten geräumt werden. Als das erledigt war, ging es weiter mit der Gottesdienstvorbereitung. Am Sonntagvormittag wird zum Abschluss der Freizeit ein Gottesdienst mit Agape- Mahl gefeiert. Das besondere, jeder der Konfirmanden hatte in diesem Gottesdienst eine kleine Aufgabe, um diese vorzubereiten wurde die Zeit vor dem Gottesdienst genutzt. Um 10:30 Uhr fand der Gottesdienst statt. Im Anschluss hieß es noch den Rest aufräumen und Mittagessen. Es gab Schnitzel mit Pommes und zum Nachtisch passend zum Wetter Eis!

Der Bus für die Rückreise war pünktlich da und so ging es nach dem Essen wieder nach Holle, wo alle Kids von ihren Eltern abgeholt wurden.

 

Mertha Rüffer (ehrenamtliche Mitarbeiterin Ev. Jugend Holle)

Wir haben uns sehr wohl in der Jugendbildungsstätte Freunberg gefühlt Herzlichen Dank an das Gesamte Team des Frauenberges.

 web1 Unbenannt web2 Unbenannt web3 Unbenannt

web4 Unbenannt web5 Unbenannt

web6 Unbenannt web7 Unbenannt

 

 

P.S.

Wenige Tage nach unserer Abreise erreicht uns ein Brief vom Traäger der Jugendbildungsstätte Frauenberg. In diesem Schreiben wurde uns mitgeteilt, das die Jugendbildungsstätte Frauenberg zum Ende des Jahres schließen wird.

Wir können diese Entscheidung, des Traägers, nicht nachvollziehen. Wieder solll an der falschen Stelle gespart werden. Wieder wird ein Platz an, dem Jugendliche willkommen waren, geschlossen. Über viele Jahre war die Jugendbildungsstätte Frauenberg eine Einrichtung für Jugendliche an dem sie ein positive Bild von Kirche erfahren konnten. Und nun müssen sie wieder die Erfahrung machen: "Wir sind nur ein Kostenfaktor".

Vielleicht gibt es ja noch eine Möglichkeit die Jugendbildungsstätte Frauenberg weiter zu führen. Wir möchten die Entscheider*innen der Ev. Kirche von Kurhessen Waldeck bitten, ihre  Entscheidung, die Jugendbildungsstätte Frauenberg zu schließen nomals szu überdenken und zu revidieren.