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Evangelische Jugend im Ambergau & Holle

Schulseelsorge - damit das Schwere leichter wird.

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Wo happert’s?? - Wo beißt’s?? Wo brennt der Schuh??

Schreib einen Klagebrief und sagt was Dich nervt, bedrückt, sorgen macht …..

Du findest die Klagemauer im Lichthof vor dem Kunstraum an der Oberschule Bockenem.

Möchtest Du mit uns persönlich sprechen. Dann schreib uns: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

oder ruf uns einfach an:

05067-2490509

Im Judentum war der Tempel und damit die Klagemauer ein Ort, an dem Gott zu den Gläubigen kommt und gilt als heiligster Ort der Juden. Aufgrund dieser Annahme ist auch das Ritual der kleinen Zettel mit Klagen, Gebeten oder mit verschiedenen Segenswünschen entstanden. Diese Zettelchen werden von den Gläubigen in die Mauerritzen der Klagemauer gesteckt und dem Glauben nach holt Gott diese Zettel ab. Die Berühmtheit und Bedeutung der Klagemauer führt zu einer großen Anzahl an Zettelchen, die zweimal im Jahr abgeholt und am Ölberg vergraben werden. Ein Vernichten der Gebete und Segenswünsche der Klagemauer widerspricht dem Glauben des Judentums. Interessant ist auch, dass nicht nur Anhänger des Judentums ein solches Ritual an der Klagemauer durchführen, sondern auch Menschen aller anderen Konfessionen. Schließlich handelt es sich bei der Klagemauer um einen spirituellen Ort von großer Bedeutung.

In der Oberschule befindet sich eine „kleine Klagemauer“. Die Schüler*innen und die Lehrer*innen haben die Möglichkeit, ihre Klagen, Gebet, Sorgen und Segenswünsche auf einen Zettel zu schreiben und in die Steine der Klagemauer zu stecken. Beim „Schuljahresschlussgottesdienst“ sollen die Klagen, Gebete, Sorgen und die Wünsche, in den Fürbitten aufgenommen werden. Nach dem Gottesdienst werden die Zettel, wie im Judentum, vergraben und nicht vernichtet.